Der Deutsche Alpenverein hat für alle seine Mitglieder den Alpinen Sicherheits Service (ASS) abgeschlossen. Der Versicherungsschutz ist bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten: Der ASS erstattet Such-, Bergungs- und Rettungskosten bis zu 25.000 Euro je Person und Ereignis bei Bergunfällen. Er gilt weltweit bei Bergnot und Unfällen während der Ausübung von Alpinsportarten und bei DAV-Veranstaltungen und DAV-Trainings. Ferner übernimmt der ASS unfallbedingte Heilkosten im Ausland. Deutscher Alpenverein DAV
Aus dem Versicherungsschutz ausgenommen sind unter anderem Expeditionen und Pauschalreisen außerhalb Europas. Neu eingeschlossen ist ab April 2012 eine Unfallversicherung. Die Leistungen sind 5.000 Euro bei Unfalltod, 25.000 Euro bei Vollinvalidität (100 Prozent) und 5.000 Euro für Bergungskosten bei Unfalltod. Die Leistung aus der Unfallversicherung erfolgt ab einer Invalidität von mindestens 20 Prozent.
Zusatzangebote: DAV Auslandsreisekrankenversicherung (AKV) DAV-Mitglieder haben die Möglichkeit für 6 Euro pro Person oder für 15 Euro pro Familie eine allgemeine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen.
DAV Reise-, Sport- und Freizeitschutz (RSF) Im RSF sind neben einer Auslandsreisekrankenversicherung auch eine Gepäckversicherung, ein Sportgeräte-Schutzbrief, Bergungskosten, die nicht über ASS versichert sind, wie zum Beispiel Pauschalreisen (aber keine Expeditionen) und eine Unfallversicherung enthalten. Für 42 Euro pro Person, 77 Euro pro Familie oder 32 Euro für Jugendliche kann man sich zusätzlich absichern.
DAV Expeditionsversicherung Die Expeditionsversicherung beinhaltet eine Auslandsreisekrankenversicherung, eine Reise-Assistance, eine Reisegepäckversicherung und eine Reiseunfallversicherung. Such-, Rettungs- und Bergungskosten werden bis 15.000 Euro erstattet. Pro Person und Tag kostet sie 3 Euro, mindestens jedoch 50 Euro. Grundsätzlich sind Bergbesteigungen von Bergen über 7.000 Metern Höhe als Expedition einzustufen. Das Ressort Spitzenbergsport des DAV prüft vor Antritt der Reise im Zweifelsfall, ob es sich um eine Expedition handelt oder nicht. Reiserücktritt- und Reiseabbruchversicherung Diese Versicherung kann optional für Reisen über den Deutschen Alpenverein (DAV), Österreichischen Alpenverein (OeAV) oder Alpenverein Südtirol (AVS) abgeschlossen werden. Sie leistet bei unerwarteter, schwerer Erkrankung, Unfall, Tod etc. bis zu 10.000 Euro und ersetzt Stornokosten, Reise-Mehrkosten, Umbuchungskosten und die nicht in Anspruch genommene Reiseleistung für eine Prämie von 2,1 Prozent des Reisepreises pro Person.
Die Zusatzangebote können Sie über die Webseite des DAV abschließen:
http://www.alpenverein.de/DAV-Services/Versicherungen/
 - Eva Pausinger, 1. Vorsitzende der DAV Sektion Fulda e. V.
Liebe Bergfreundinnen und Bergfreunde,
den meisten in der Sektion Fulda des DAV ist sicher eher mein Mann bekannt, der seit 36 Jahren Mitglied der Sektion ist und bereits in jungen Jahren in der Sektion auch als Tourenleiter und jetzt als Verantwortlicher für die Kletterhalle aktiv ist.
Ich selbst bin erst 1998 nach meinem Architekturstudium nach Fulda gekommen und erst 2004 Mitglied geworden. Die letzten 4 Jahre habe ich viel Engagement in die Vereinsarbeit investiert, nämlich mit der Planung der Kletterhalle und das, wo ich eigentlich gar nicht vom Klettern her komme ...
Bereits 1972, mit 2 Jahren nahmen mich meine Eltern mit zum Skilaufen in die Alpen und gemeinsam mit meinen Eltern verbrachte ich jede Schulferien in Tirol, im Bregenzer Wald, in Südtirol oder sonst wo in den Alpen. Im Sommer zum Hüttenwandern, im Winter zu Skifahren. Meine Eltern waren schon immer Individualisten, daheim im Vogelsberg gab es den Sportverein, da konnte man Skilanglauf machen, tja und das war`s. So verbrachte ich meine Jugend neben den Touren mit meinen Eltern meist zu Skiwettkämpfen im Gebirge, da ich im Hessenkader Skilanglauf war. Mit 18 machte ich meinen Übungsleiter Ski-Alpin, später kamen Telemark und Tourenskilauf dazu. Ich erwarb den Schneesport-Instructor-Schein und die Trainer-B-Lizenz. Als ich 1998 meinen Mann kennenlernte, nahm er mich mit zum Klettern an die Steinwand. Das war wieder ein ganz neuer Blickwinkel auf die Berge und bald starteten wir zu Klettertouren nach Franken, ins Ith und ins Tannheimer Tal. Gemeinsam überquerten wir die Alpen mit dem Mountainbike. Die größte Leidenschaft wurden allerdings die Unternehmungen in Norwegen. Nahezu alle norwegischen Nationalparks durchquerte ich alleine mit Rucksack und Zelt. Auch wenn dort nicht die höchsten Berge sind: Die Einsamkeit und Ausgesetztheit alleine in großer Natur ist mir zu einem tiefen Bedürfnis geworden. Ebenso wie die Erlebnisse bei Ski- , Kletter- und Gletschertouren in Norwegen und den Alpen. Tourenskilauf am Nordkap war ebenfalls ein Höhepunkt. Meine ersten Alpen-4000er habe ich erst letztes Jahr erklommen. Die Rhön, UNSER Mittelgebirge, weckt immer wieder neue Leidenschaften in mir. Neben dem Wandern, Mountainbiken und Klettern bin ich seit neuestem auch mit dem Gleitschirm auf der Wasserkuppe anzutreffen. Ich sehe mich eher als alpine Allrounderin, denn als Hochleistungsalpinistin. Nein, ich habe keine großartigen Gipfel vorzuweisen, höher als die Dufourspitze war ich bisher nur im Flugzeug, aber ich trage die Leidenschaft für die Berge in mir. Und das ist es doch, was eben auch unseren Verein ausmacht. Bergerlebnisse sind nicht in Höhenmetern und Schwierigkeitsgraden messbar. Eine Wanderung kann ein ebenso tiefes Erlebnis sein, wie eine Klettertour, die Besteigung eines 4000ers, eine Alpenüberquerung mit dem Mountainbike oder eine Skitour. Wir alle wissen aber um das unendliche Glücksgefühl, den Sonnenaufgang auf einem Gipfel zu erleben, die Wolken im Tal, das Glitzern der Sonne auf dem Schnee. Das Wissen um diese Glücksgefühle eint uns in unserem Verein.
Verein ... ist das nicht etwas ein wenig altmodisches? Scherzhaft wurde der Alpenverein auch schon als Altenverein tituliert. Nein! Ich denke der gesellschaftliche Auftrag von Vereinen ist größer denn je. In unserer Gesellschaft ist nur noch von Individualisierung und Einzelkämpfertum die Rede. Familiäre Strukturen brechen zunehmend auf. Unsere Umwelt wird immer unüberschaubarer. Um so mehr brauchen wir den Rückhalt einer Gemeinschaft, die füreinander da ist. Und genau diese Möglichkeit bietet ein Verein. Hier engagieren sich Menschen füreinander, ehrenamtlich. Alt und Jung finden in dieser Gemeinschaft Unterstützung unter der Voraussetzung, dass es genügend Menschen gibt, die ihren Verein nicht als Dienstleistungsunternehmen, sondern als Solidargemeinschaft verstehen. Diese Solidargemeinschaft konnte man bei der Eigenleistung an der Kletterhalle live erleben. Wir haben hier viele neue Kameraden kennen und lieben gelernt! Mit unserem neuen Vereinszentrum in der Kletterhalle haben wir einen idealen Ausgangspunkt, denn hier werden zukünftig alle Vereinsaktivitäten zusammenlaufen.
Und wie soll die Zukunft unseres Vereins aussehen?
1. Unser Verein wird jünger! Diese Entwicklung hat durch den Bau der Kletterhalle bereits jetzt Fahrt aufgenommen und wird sich weiter fortsetzen. Dabei ist es mir allerdings wichtig diese neuen Mitglieder nicht nur als „Kunden“ der Kletterhalle zu begrüßen, sondern auch aktiv in unserem Vereinsleben zu sehen. Die Jugendarbeit wird daher einen großen Stellenwert einnehmen.
2. Unser Verein soll eine Plattform zum Austausch und zur Gemeinsamkeit zwischen Alt und Jung bieten. Eine stärkere Vernetzung zwischen verschiedenen Gruppierungen wäre mein Wunsch.
3. Unser Verein wird öffentlichkeitswirksamer! Mit über 3100 Mitgliedern sind wir der größte Verein in Fulda. Wir haben eine Stimme!
4. Unser Verein wird sich stärker für den Naturschutz engagieren! Der DAV ist weltweit der größte Naturschutzverein. Auch wir haben in der Rhön eine besondere Verpflichtung zur Pflege unserer Heimat.
Ich freue mich auf die Arbeit in einem großen Verein, in dem Jung und Alt ihren Platz finden, sich gegenseitig unterstützen und die Freude an den Bergen und dem Bergsport teilen.
Ihre Eva Pausinger
 - Josef Schwarz war 19 Jahre lang Jugendreferent
Ein Bericht von Norbert Weber, Ehrenvorsitzender des DAV Fulda
Lange Jahre habe ich geglaubt, wenn Josef Schwarz geht, ist es aus mit unserer Jugendarbeit. Nun ist der Moment gekommen, wir müssen künftig auf ihn verzichten, doch sieht die weitere Zukunft zum Glück weiterhin doch recht rosig aus.
Josef Schwarz ist 1987 in die Sektion eingetreten und somit nun genau 25 Jahre Mitglied. Damals führte Hermann Vogel unser Jugendlichen. Nachdem er einige male mit ihm und der Jugend unterwegs war, hat er 1993 das Amt von Hermann übernommen und führt es nun bereits 19 Jahre lang mit großem Erfolg.
Wer in den vergangenen Jahren unser Mitteilungsheft gelesen hat, dem fiel auf, welchen Umfang dabei die Jugendseiten einnahmen. Dort konnte man die Vielfalt erkennen, die in der Jugendarbeit herrschte. Ein Programm für Kindergruppe bis 9; Jugend I (9 - 14); Jugend II (14 - 20) Junioren (20 - 26)
Am Ende des Jahres 2012 zählten wir in der Sektion 593 Personen im Alter bis 26 Jahren, die zu dieser Gruppe gehören.
Für alle gab es ein Programm. Natürlich konnte das Joe – wie er genannt wird – nicht alleine schaffen. Aber er verstand es, Jugend- und Gruppenleiter zu motivieren und zu gewinnen, die zusammen mit ihm dieses bunte Programm bieten konnten.
Jeden Donnerstag – soweit es ging – stand er mit an der Kletterwand in der Turnhalle des Domgymnasiums und betreute die vielen Kinder. E fuhr mit zu Kletter- oder Skifreizeiten, organisierte den Osterputz an der Enzianhütte und der Steinwand, führte Sektionsmeisterschaften durch und war mit seiner Jugend am Bergfest aktiv. Es führt zu weit, all das heute hier zu nennen, was du in der Jugend bewegt hast.
Lieber Joe, ich erhalte alle Hefte der 13 Hessischen Sektionen, doch was unter deiner Leitung für unsere Kinder und Jugendliche in unserem Jahresprogramm geboten wurde, konnte kaum eine andere Sektion aufweisen.
Neben all dem haben wir Deine Aktivitäten und Beiträge im Rahmen der Vorstandsarbeit schätzen gelernt. Es wird hier künftig eine Stimme fehlen, die immer durch Sachlichkeit, Fachkompetenz, Weitsicht und Wohlwollen geprägt war. Es war angenehm, mit dir zu arbeiten.
19 Jahre hast du im Vorstand und in der Jugend gearbeitet. Du hast Zeichen gesetzt. Wir danken dir ganz herzlich für dieses Engagement und hoffen, dich noch oft in unseren Reihen zu sehen und zu erleben. Du hast dich für den Verein verdient gemacht. Alles Gute für die Zukunft Norbert Weber
Schwerpunkte der Versammlung im März 2012 waren die Neuwahl des Vorstands, eine Satzungsänderung und die Verabschiedung des langjährigen Vorsitzender der Sektion Fulda Norbert Weber, sowie des Jugendreferenten Josef Schwarz und Manuela Plescher. Mit 129 erschienen Mitgliedern gedachte man den Toten des Jahres 2011. In seinem Rechenschaftsbericht ließ der 1. Vorsitzende noch einmal die Jubiläumsfeierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen der Sektion Revue passieren, wobei besonders die vierwöchige Ausstellung in den Räumen der Sparkasse Fulda und die Feierlichkeiten im Zusammenhang mit der Eröffnung der Kletterhalle herausgehoben wurden. Die Mitgliederzahlen sind erneut kräftig gestiegen, so dass die Sektion Anfang März 2012 mit Klaus Heller das 3.000. Mitglied begrüßt werden konnte. Seit der Eröffnung der Kletterhalle steigen die Neuanmeldungen verstärkt, so dass bereits zum Zeitpunkt der Versammlung die Zahl 3.100 erreicht war. Mit der Fertigstellung der Kletterhalle wird ab dem 1. Juli auch die Geschäftsstelle der Sektion in die neue Halle umziehen. Der Seminarraum steht bereits jetzt allen vereinsgruppen offen. Erwähnt wurde, dass am Fuldaer Höhenweg sukzessiv die Ketten durch Stahlseile ersetzt werden müssen und dass von den im Pitztal tätigen Sektionen eine Arbeitsgemeinschaft Pitztal gegründet wurde. Es folgte die Ehrung der Jubilare, wobei drei Personen für 60, eine Person für 50 und 41 Personen für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Der Ausbildungsreferent Stefan Rieß überreichte anschließend 29 Leistungsträgern (9 Erwachsene und 20 Kinder und Jugendliche) ihre Urkunden. Stefan Rieß erläuterte die Aktivitäten 2011 im alpinen Bereich. An den Ausbildungskursen und den vielen angebotenen Touren in den verschiedensten Bereichen nahmen insgesamt 241 Personen teil, wobei besonders die Jubiläumsfahrt in den Wilden Kaiser große Resonanz fand. Für das Jahr 2012 stehen 31 Kurse und Touren auf dem Programm. Als neuer Fachübungsleiter .Alpinklettern" wurde Johannes Schmidt begrüßt. An 49 Sonntags- und Abendwanderungen haben 782 Personen teilgenommen. In seinem Bericht erwähnte Wanderreferent Günther Rutkowski außerdem noch die Mehrtagswanderungen in den Südschwarzwald, die Südvogesen und in den Pfälzer Wald. Es fand eine Steigerung der Teilnehmer um 34% statt. Immer wieder gerne werden die Wanderung mit Bewohnern des Antoniusheim und die Sektionsabende in der Geschäftsstelle angenommen. Zum letzten Mal erstatte der Jugendreferent Josef Schwarz seinen Jahresbericht. Zur JDAV gehören zur Zeit 585 Personen unter 26 Jahren, das sind ca. 20% der Mitglieder. Diese Zahl wird sich in nächster Zeit weiter erhöhen, nachdem mit der Kletterhalle eine neues attraktives Betätigungsfeld vorhanden ist. 17 ehrenamtliche Jugendleiter hatten ein umfangreiches breit angelegtes Programm angeboten, das gut genutzt wurde. Die Anzahl der ausgebildeten Jugendleiter steigt weiter. Drei Jugendliche haben ihre Grundausbildung, acht eine Fortbildung absolviert; zwei Jugendliche werden in diesem Jahr ihre Grundausbildung beginnen. Als besonders erfreulich betonte Schwarz, dass sich die Sektionsjugend, teilweise auch mit ihren Eltern, so zahlreich zu ehrenamtlichen Arbeiten beim Bau der Kletterhalle engagiert haben. Jochen Gunkel berichtete von den montags stattfindenden Gymnastikabenden in der Athanasius-Kircher-Schule, die weiterhin großen Zuspruch erfahren. Thomas Pausinger berichtete über die Enzianhütte und die Kletterhalle. Die Brandschutzmaßnahmen an der Enzianhütte sind weitgehend abgeschlossen. Lobend wurde erwähnt, dass diese Baumaßnahme nur verwirklicht werden konnte, da der Pächter Peter Koch ein größeres und vier Sektionsmitglieder kleinere Darlehen gegeben haben, und Hüttenwirt Georg Koch sich mit einem stattlichen Betrag beteiligt hat. Mit einer Power-Point-Schau ließen Eva und Thomas Pausinger die Entstehung und die Einweihung der Kletterhalle Revue passieren. In den ersten vier Wochen seit der Eröffnung wurde die Halle sehr gut angenommen. Erfreulich ist, dass die Finanzierung nach dem derzeitigen Stand aufgeht. Besonderes Lob bekamen die vielen Eigenleister, die unter der Leitung von Udo Merten knapp 4000 Stunden Arbeitseinsatz in der Halle erbrachten. Auf 15 Seiten präsentierte die Schatzmeisterin Hildegard Meckbach den Kassenbericht und den Jahresetat für 2012. Darin wurde deutlich, dass die Finanzlage der Sektion in Anbetracht der Baumaßnahmen durchaus befriedigend ist. Die Kassenprüfer bescheinigten der Schatzmeisterin eine ordentliche Kassenführung und schlugen die Entlastung des Vorstands vor. Diese wurde einstimmig gewährt. Als brisant sollte sich der Tagesordnungspunkt „Satzungsänderung" erweisen. Der 1. Vorsitzende Norbert Weber erläuterte die Ausgangslage: Aufgrund eines Hinweises vom Amtsgericht Fulda musste der § 16 geändert werden. Gleichzeitig hatte der Hauptverein München in der Mustersatzung für die Sektionen einige Änderungen empfohlen. Diese Satzungsänderung wurde von der Hauptversammlung des DAV im November 2011 beschlossen und soll für alle 355 Sektionen gelten. Im Vorfeld entwickelten sich bei einigen Vereinsmitgliedern Fuldas um den § 7.2 Diskussionen, da hier eine Umlage für die Sektionen ermöglicht werden soll. In Anbetracht der Tatsache, dass die Sektion gerade eine Kletterhalle gebaut hat, glaubten einige, dass man das bald umsetzen wollte. Dies jedoch verneinte Weber eindeutig. Da es im vorangegangenen Schriftverkehr zu beleidigenden Äußerungen gegen den 1. Vorsitzenden gekommen war, gab er die Abwicklung dieses Tagesordnungspunktes an den 2. Vorsitzenden Roland Toth ab. Weil nur bezüglich des § 7.2 Anträge vorlagen, entschloss sich die Versammlung auf Empfehlung des Vorstands, zunächst nur über die restlichen §§ abzustimmen. Um sicher zu gehen, dass für die Ermittlung der 2/3 Mehrheit eindeutige Zahlen über die Stimmberechtigten vorlagen, wurde den ganzen Abend über am Saaleingang eine Anwesenheitsliste geführt, welche auch die Abgänge verzeichnete. Zum Zeitpunkt der Wahl befanden sich 121 Stimmberechtigte im Saal. 90 % stimmten für die Aufnahme der §§ in die Satzung. Vor der Abstimmung über den § 7.2 wurden anhand einer Power-Point-Schau von Roland Toth die Anträge vorgestellt: 1. Antrag des Vorstand: Übernahme des § 7.2 in die Satzungsänderung. 2. Antrag Volker Sauerbrunn: Annahme mit Änderungen 3. Antrag Hubert Post: Ablehnung Der Antrag des Vorstand wurde mit 70,2% angenommen. Dadurch erübrigten sich die weiteren Abstimmungen. Ein Teil der Antragsgegner verließ daraufhin den Saal. Die Umsetzung dieses Mitgliederentscheids wird allerdings derzeit noch geprüft.
Die nun erfolgte Verabschiedung dreier Vorstandsmitglieder litt unter den vorausgegangenen Ereignissen. Manuela Plescher wurde nach 25 jähriger Tätigkeit als Büchereiverwalterin geehrt. Josef Schwarz war 19 Jahre als Jugendreferent für die Sektion tätig und hat sich große Verdienste in diesem Bereich erworben.
Norbert Weber arbeitete 32 Jahre im Vorstand mit, davon 27 Jahre als 1. Vorsitzender. Unter seiner Führung wuchs die Sektion von 750 auf über 3000 Mitglieder (siehe gesonderter Bericht). Er wurde mit einem Geschenk und einem Blumenstrauß unter „standing ovation" verabschiedet. Die Mitgliederversammlung wählte Norbert Weber einstimmig zum Ehrenvorsitzenden der Sektion. Bei den nachfolgenden Neuwahlen wurde als neue 1. Vorsitzende Eva Pausinger einstimmig gewählt. Sie war zusammen mit ihrem Mann Thomas führend beim Bau der Kletterhalle tätig. Als neue Jugendreferentin wird künftig Anke Vogt tätig werden. Sie ist seit Jahren in der Jugendarbeit aktiv und kennt sich bestens in diesem Bereich aus. Die Bücherei wird künftig von Jutta Rutkowski verwaltet. Sie betreut seit einem Jahr zusammen mit Sigrid Schuhmann die Vereinsverwaltung. Mit diesem Wechsel hat nicht nur eine Verjüngung im Vorstand stattgefunden, sondern von den neun Positionen im geschäftsführenden Vorstand sind nun vier mit Frauen besetzt. Bisher gibt es nur in wenigen Sektionen eine 1. Vorsitzende.
Am Samstag, dem 25.02. war es endlich soweit: Das von vielen Sport- und Bergfreunden lang ersehnte Kletterzentrum in Fulda/Petersberg wurde eröffnet.
Unsere Sektion hat die Kletterhalle, die rund 1,2 Millionen Euro kostet, aus Eigenmitteln und über verschiedene Förderungen finanziert. Unter anderem haben das Land Hessen, der Landkreis und Stadt Fulda, der Hauptverein in München und viele weitere Sponsoren den Bau unterstützt.
Alle Infos, Videos und Impressionen gibts auf www.kletterzentrum-fulda.de
Wir möchten an dieser Stelle allen Zeitungen und Online-Nachrichtenportalen für die ausgezeichnete Berichterstattung danken. Sie trägt sicherlich dazu bei, dass unser Projekt ein Erfolg wird.
04.01.12 - Mit ein paar Tagen Verzögerung ist nun unser Mitteilungsheft an all unsere Mitglieder ausgeliefert worden. Es ist wieder voll mit spannenden Touren und Veranstaltungen. Wir hoffen, dass Sie unser Angebot nutzen werden. Bis Ende der Woche sind auch alle Ausbildungstouren auf unserer Website veröffentlicht.
Kurz nach der Veröffentlichung gibt es schon ein paar Korrekturen: - Der Wandervierer mit dem Rhönklub ist vom 24. Juni auf den 1. Juli 2012 verlegt worden
- Die 4dav-Tour "Auf Maultierpfaden ans Mittelmeer" findet im September statt, nicht im November
Bitte beachten.
Download des Heftes als PDF-Datei.

18.11.11 - Allen Freunden des DAV-Alpintriathlons in der Rhön möchte Organisator Uli Detig mitteilen, dass der Termin für das kommende Jahr schon feststeht. Es ist der Samstag, 9. Juni 2012. Ablauf und Modus bleibt wie gehabt. Allerdings ändert sich die Klasseneinteilung.
Folgende Punkte gilt es zu beachten: - Bei Anmeldung bis zum 26.5.2012 gibt es eine Vergünstigung
- Wegen der sehr anspruchsvollen und bei Nässe teilweise gefährlichen MTB-Strecke können Einzelteilnehmer nur noch ab 18 Jahren starten. Also keine Jugendklasse mehr im Einzelwettbewerb. Jugendliche können als Kletterer oder Läufer, nicht jedoch als MTB-Fahrer, im Teamwettbewerb starten. Ist aus Haftungsgründen nicht anders möglich.
- Neue Teamklasse: Familienteam bestehend aus beispielsweise Eltern, Kinder, Geschwister, Großeltern, Onkel, Tante
- Wichtig: Es gibt Kein Probeklettern, keine offizielle Streckenbesichtigung mehr. Alle Infos werden auf unserer DAV-Website veröffentlicht.
Bis Mitte Dezember werden wir die Dateien fertig haben, sodass die Anmeldung erfolgen kann. Fragen beantwort Uli gerne via E-Mail.
Unser 1. Vorsitzender erzählt der Fuldaer Zeitung von der Entwicklung unserer Sektion und was er alles in den 25 Jahren als Sektionschef so erlebt hat
Zur Vergrößerung bitte das Bild anklicken.
 - Foto: www.fuldaer-nachrichten.de
01.08.11 - Trotz Regenwetters kamen über 60 Sportler und zahlreiche Zuschauer am Samstag, 30.7.2011, zur 4. Auflage des Rhöner Alpintriathlons. Dabei stand die Ausführung des Wettkampfes bis kurz vor Beginn noch auf der Kippe, hatte doch der pünktlich zum Wettkampfbeginn einsetzende Regen die zunächst vorgesehenen Klettertouren an der Großen Steinwand unmöglich gemacht. Deshalb wurden spontan die überhängenden und dadurch vor direktem Regen geschützten Wände der Hinteren Steinwand als Ausweichziel gewählt. Dort galt es bestens gesichert vier aufeinanderfolgende Klettertouren vom Schwierigkeitsgrad 4+ bis 6+ in jeweils 2 Minuten zu meistern, was freilich nicht jeder Teilnehmer schaffen konnte. Für die bewältigte Kletterstrecke bekamen die Sportler einen entsprechenden Zeitvorsprung für die zweite Disziplin, das Mountainbike fahren.
Auf die mit 16km und 620Hm bei feuchtem Untergrund konditionell und fahrerisch äußerst anspruchsvolle Radstrecke gingen die besten Kletterer zuerst, im jeweiligen Minutenabstand gefolgt von den anderen Teilnehmern. Auf der Enzianhütte wurde ohne Pause auf die Laufstrecke (5km, 150Hm) gewechselt, die über Abtsroda, Sieblos und das Grabenhöfchen wieder zurück zur Enzianhütte führte. Der extrem steile Dr. Blümel Weg kurz vor der Enzianhütte forderte den Teilnehmern die letzten Reserven ab.
Als erster überquerte Andreas Grau aus Bad Kissingen die Ziellinie und gewann den einzigartigen aus Basaltgestein gefertigten Siegerpokal. Er zeigte nicht nur auf der Rad- und Laufstrecke Topleistungen, sondern war auch einer von drei Teilnehmern, die alle Klettertouren komplett geschafft haben. Kurz danach kam Thomas Pilzer (Würzburg) ins Ziel, knapp gefolgt von Marian Balting (Abtsroda), der mit 49:30 die schnellste Radzeit der Einzelstarter erreichte.
Als erste Frau kam Katrin Weth (Bad Kissingen) ins Ziel. Sie konnte ihren großen Vorsprung aus dem Klettern (18 von 20 möglichen Minuten) knapp ins Ziel retten, denn die Zweitplatzierte Jutta Weigel (Poppenhausen) hatte durch eine starke Rad- und Laufleistung ihren Rückstand von 9 Minuten fast wieder wett gemacht. Dritte wurde Alexandra Plunien (Fulda).
Auch der Siegerpokal des Teamwettbewerbs, bei dem sich drei Sportler die Disziplinen teilen, ging ins benachbarte Franken. Die Bad Kissinger Pascal Reiss, Benedikt Hergenhan (Radbestzeit 47:52) und Martin Grau (Laufbestzeit 19:40) kamen vor Nathanael Seuring, Thorsten Noll und Sebastian Gross ins Ziel, gefolgt von Thomas Majunke, Thomas Kirsch und Yannic Knacker.
In seinem Grußwort zeigte sich Frank Unger als Vertreter der Gemeinde Poppenhausen beeindruckt von der Leidensfähigkeit so mancher Teilnehmer, die bei den widrigen Bedingungen mit Begeisterung die sportliche Herausforderung bewältigten.
Der 1. Vorsitzende des Fuldaer Alpenvereins, Norbert Weber, zeigte sich erfreut über die Begeisterung der Teilnehmer und dankte besonders dem kompetenten Helferteam um Organisator Uli Detig für die reibungslose Durchführung dieses außergewöhnlichen Wettkampfes.
Neben dem Dank an seine Helfer erwähnte der Organisationschef Uli Detig auch das große Engagement der Sponsoren. So bekamen alle Teilnehmer und Helfer ein Funktionsshirt vom Bergsteigerausrüster „Auf und davon“. Die Siegerpokale wurden von der „Fahrradwelt Seng“ gestiftet. Die „Gleitschirmschule Papillon“ stellte einen Snowkitekurs zur Verfügung. Die besten Teams wurden von den Gaststätten „Hotel Rhön Garden“, „Peterchens Mondfahrt“, „Hähnchen Paula“ und „Enzianhütte“ zum Essen eingeladen. Die „Schlitzer Destillerie“ spendierte für Sieger und Platzierte Brände und Liköre. Zur Stärkung der Sportler gab es Riegel und Obst von der Firma „Tegut“.
Ergebnisliste Gesamt zum Download
Ergebnisliste Team zum Download
Ergebnisliste Einzel zum Download
Einen schönen Beitrag haben die Fuldaer Nachrichten auf ihrem Portal veröffentlicht.
Unsere Sektion veröffentlicht neuen Kletterführer für die Steinwand/Rhön
Nach umfangreicher Sanierungsaktion und vielen neuen Routen erscheint ein komplett neuer Kletterführer
Fulda im Mai 2011 – Kurz nach dem Start in die Klettersaison, hat unsere Sektion einen neuen Kletterführer für die Steinwand veröffentlicht. Zwei Gründe waren ausschlaggebend, den Führer zu erneuern: Die Sanierung der gesamten Steinwandrouten als Klettergarten und die nun vollständige Dokumentation zahlreicher neuer Routen und Sektoren.
Bei der Sanierung wurden im Ehrenamt über 300 Haken und Umlenkpunkte komplett erneuert, bzw. neu gesetzt. Auch das Freihalten und Säubern der Felsen und Zustiege nahm mehrere Arbeitstage in Anspruch. Die Aktion haben wir über einen Zeitraum von zwei Jahren in Abstimmung mit den Eigentümern der Steinwand durchgeführt. Neben unseren Hauptakteuren, Werner Knauf, Bernhard Klingebiel, Wolfgang Schnell und Marc Wehner, waren viele weitere Mitglieder unserer Sektion an dem Sanierungsprozess beteiligt. Besonders zu erwähnen ist der 1. Vorsitzende Norbert Weber, der sich unermüdlich für die Sanierungsaktion an der Steinwand eingesetzt hat.
Für den Kletterführer wurden von Werner Knauf und Marc Wehner alle Routen mit dem aktuellen Stand fotografiert, dokumentiert und visualisiert. Die beiden Kletterer eröffneten auch die Mehrzahl der neuen Routen. Das Ergebnis ist eine 60 seitige Broschüre mit über 150 Routen und Varianten. Davon sind mehr als 50 Routen erstmalig offiziell erfasst worden. Es sind in allen Schwierigkeitsgraden Routen hinzugekommen. Vor allem an der Teufelskanzel und den hinteren Steinwandsektoren gibt es mehrere neue Routen, wie z.B. die UPAT Junkies (VII-), Spaghettidach (VI-), Nesthocker (VI), „Und nun ist ein Ende“ (VI+), Elfenweg (VI), Bernstein (V) in den mittleren Graden. Aber auch die Kinder und Kletterneulinge finden u.a. mit der Baumsäge (III), Drahtbürstenblock (IV), der Moss-verschneidung (III), Ritterkante (III) deutlich mehr gut gesicherte Klettermöglichkeiten als früher. Die Boulderer können sich u.a. am Parkplatzfelsen austoben.
Die Erhöhung der Kletterrouten hängt vor allem damit zusammen, dass der mittlere und untere Teil der Steinwand bisher nicht oder nur teilweise erschlossen und dokumentiert war. Mit dem neuen Kletterführer leistet die Fuldaer Sektion des Alpenvereins einen wichtigen Beitrag, die Steinwand als einziges Klettergebiet im Umkreis von etwa 90 km in der Rhön attraktiv und sicher zu halten. Unsere Sektion verfügt damit in Zukunft mit der Kletterhalle und dem Naturklettergarten Steinwand über eine ideale Kombination an Trainingsmöglichkeiten für den Klettersportler.
Zahlreiche Sponsoren haben uns finanziell bei den Druck- und Erstellungskosten des Kletterführers unterstützt. Der Kletterführer der Steinwand kann für € 5,00 in unserer Geschäftsstelle, im Gasthof Steinwand, Gasthof Ziegelhof und bei den Bergsportgeschäften doorout.com und Auf und Davon in Fulda erworben werden.
Spenden Sie für den Bau der Kletterhalle Für alle Mitglieder und Gönner unseres Projektes Kletterhalle ist extra ein Spendenkonto eingerichtet worden. Wenn Sie unser Projekt finanziell unterstützen wollen, überweisen Sie uns Ihre Spende bitte auf folgendes Konto:
Spendenkonto DAV-Fulda Kto.: 46004819 BLZ: 53050180
Auf Wunsch erhalten Sie eine Spendenquittung. Ebenso hoffen wir auf tatkräftige Mithilfe. Schreiben Sie uns, wie Sie gerne den Kletterhallenbau unterstützen würden. Wir brauchen Leute, die in der Bauphase richtig mit anpacken wollen. Vielen Dank.
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